Aiwanger und Widmann besuchen LEIPFINGER BADER

Stärkung des Mittelstands und Wohnungsneubaus gefordert – Deutsche Ingenieurskunst bei Energiewende gefragt.

Vatersdorf: Der Bundes- und Landesvorsitzende der Freien Wähler (FW), Dipl. Ing. agr. (FH) Hubert Aiwanger, und seine Landtagskollegin Jutta Widmann besuchten am Freitag die Ziegelwerke LEIPFINGER BADER in Vatersdorf. Die beiden hochrangigen politischen Vertreter erfuhren in einem Gespräch mit Firmen-Inhaber Thomas Bader, Senior-Chef Kastulus Bader, Prokurist Paul Simmerbauer sowie dem Hauptgeschäftsführer Manfred D. Zehe vom Bayerischen Ziegelindustrieverband, dass die politischen Rahmenbedingungen für den Mittelstand im Allgemeinen sowie für die Ziegelindustrie im Besonderen nicht mehr stimmen. 

Kastulus Bader stellte klar: „Die tragende Säule unseres Staates ist der Mittelstand mit dem Fleiß seiner Mitarbeiter. Wenn die Rahmenbedingungen aber nicht mehr stimmen, dann hören die Mittelständler auf. Die Hälfte der Unternehmen findet heute schon keinen Nachfolger mehr“. FW-Chef Hubert Aiwanger pflichtete ihm bei. „Der Mittelstand ist nicht mehr in der Bedeutung, die ihm zu steht“ so Aiwanger. 

 

EU-Verordnungen verursachen Kosten und Bürokratie

Thomas Bader nannte als ein Problem die vielen Verordnungen von der Europäischen Union (EU). Sie verlangen den Unternehmern immer wieder neue Investitionen ab. Ein Mehrnutzen sei aber oftmals nicht ersichtlich. Thomas Bader nannte als ein Beispiel die neue Baugruppenverordnung. Hier müssten die Ziegel zusätzlich noch einmal gekennzeichnet werden. „Dadurch verkaufe ich aber keinen Ziegel mehr“ so Thomas Bader. Landtagsabgeordnete Jutta Widmann notierte sich diese Mehrfachbelastungen für den Mittelständler. „Den Gesetzen von der Europäischen Union fehlt oftmals der Praxisbezug“ pflichtete Widmann dem Firmen-Inhaber bei. 

 

Problem Nummer Zwei: Die Energiewende
Thomas Bader schilderte als ein weiteres großes Problem die Energiewende. Sie verursacht gigantische Mehrkosten für den Unternehmer. Aiwanger zeigte hierbei eine große Diskrepanz auf: So sei der Strom an der Leipziger Strombörse momentan so billig wie schon lange nicht mehr, trotzdem stiegen die Strompreise rasant weiter. Aiwanger forderte, dass das Kartellamt gegen die Monopolstellung der Energieversorger vorgehen sollte. Aiwanger übte in diesem Zusammenhang auch Kritik an der Bundesregierung: „Man hat fast den Eindruck, die Politik habe kein Interesse daran, dass die Energiewende gelingt“. Kastulus Bader und Thomas Bader haben aber klare Vorstellungen, wie die Energiewende gelingen könnte. Durch Energie-Einsparungen und durch deutsche Ingenieurskunst. Als gutes Beispiel gehen die Ziegelwerke LEIPFINGER BADER selber voran. Sie tätigten in ihrer Firma erst kürzlich wieder eine große Investition in die Energieeinsparung. Es handelt sich um den Neubau und Betrieb einer Rauchgasreinigungsanlage und eines Kamins, den Einbau eines Wärmetauschers zur Energierückgewinnung aus den nachverbrannten gereinigten Rauchgasen mit Einbindung in den bestehenden Trockner. 

 

Wohnungsneubau muss gefördert werden

Thomas Bader und Kastulus Bader berichteten den politischen Gästen von einem starkem Rückgang im Sektor des Wohnungsneubaus. Momentan würde der Markt zwar ein wenig anziehen, doch ein Aufschwung sei noch lange nicht erkennbar. Ziel müsse deshalb sei, den Wohnungsneubau zu stärken. In diesem Zusammenhang wurde auch deutlich, dass die Mittelständler in den politischen Gremien oftmals unterrepräsentiert seien.  
Bei einer anschließenden Werksbesichtigung zeigten sich Hubert Aiwanger und Jutta Widmann begeistert von den hochmodernen Produktionsanlagen der Ziegelwerke LEIPFINGER BADER. Sie lobten zudem die Investition in die Energieeinsparung. Dies zeige den unternehmerischen Weitblick der Unternehmer Thomas Bader und Kastulus Bader.

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