Bauleitplanung in Kommunen verbessern

CSU-Politiker um Landtagsabgeordneten Florian Hölzl im Austausch mit Leipfinger-Bader

Vatersdorf. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Florian Hölzl haben sich am Donnerstag rund 30 CSU-Kommunalpolitiker aus der Region am Hauptsitz der Leipfinger-Bader Ziegelwerke (LB) in Vatersdorf bei einem wirtschaftspolitischen Gespräch über die aktuelle Lage des heimischen Mittelstands in der Baubranche informiert. Die Bürgermeister, Kreis- und Gemeinderäte tauschten sich mit LB-Inhaber Thomas Bader unter anderem darüber aus, wie die Bauleitplanung in Kommunen verbessert werden könnte, damit wichtige Wohnungsbauprojekte zügig umgesetzt werden können.

 

In der Theorie sollte eine Bauleitplanung in Städten und Gemeinden etwas sechs Monate dauern, erklärte Bader. In der Praxis ziehe sich ein solches Verfahren oft mehrere Jahre hin. „Das kann man den Menschen in unserer Region, wo bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird, nicht mehr zumuten. Hier muss die Bauverwaltung eingreifen.“
Weil trotz eines vielbeschworenen Baubooms ein Großteil der Genehmigungsverfahren nur mühsam abgeschlossen werden könne, bleiben laut Bader viele Unternehmen der Bauwirtschaft zurückhaltend bei Investitionen in mehr Kapazität: „Darum liegt die Zahl der Beschäftigten in der Bauwirtschaft im Landkreis Landshut aktuell mit rund 5000 Menschen auch nur auf dem Niveau von 2013 – nach einem zwischenzeitlichen Rückgang auf rund 4000 Personen.“

 

Darum hoffe die Baubranche nun auf positive Signale aus dem neu geschaffenen bayerischen Bauministerium, sagte Bader. Mehr Stabilität für die Bauwirtschaft brächten zum Beispiel steuerliche Regelungen, die den Verkauf von Baugrund für Landwirte attraktiver machen. Außerdem solle den Bauherren die Entscheidung überlassen werden, mit welchen Technologien und Baustoffen die Energieeinsparvorgaben erreicht werden. „Das würde Genehmigungsverfahren beschleunigen, das Bauen günstiger machen und damit den angespannten Wohnungsmarkt zügiger entlasten.“

 

Landtagsabgeordneter Florian Hölzl ging auf die Fachkräftegewinnung und Ausbildung im Mittelstand ein. Mit dem Pakt für Berufliche Bildung habe der Freistaat kürzlich ein wichtiges Zeichen für die Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung gesetzt. „Der Meisterbonus wurde auf 1.500 Euro pro Jahr erhöht und zusätzliche Gelder für Investitionen in Berufsbildungseinrichtungen wurden zur Verfügung gestellt“, führte Hölzl weiter aus. Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner betonte die Notwendigkeit, dass das Handwerk aktiv für sich werbe. „Wir wollen Mint-Werkstätten in die Fläche bringen und somit den Kindern spielerisch das Handwerk näher bringen. Dafür brauchen wir politische Unterstützung.“ CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Josef Haselbeck und sein Stellvertreter Florian Hölzl sagten in diesem Zusammenhang zu, dass die CSU-Kreistagsfraktion dieses wichtige Thema aufgreifen und politisch forcieren werde.

 

LB-Inhaber Thomas Bader (Mitte) führte die CSU-Kommunalpolitiker um MdL Florian Hölzl (Dritter von links) über das Werksgelände und diskutierte mit ihnen Möglichkeiten, das Bauen im Städten und Gemeinden günstiger und schneller zu machen.

 

 

 

Landtagsabgeordneter und Initiator Florian Hölzl (links) dankte LB-Inhaber Thomas Bader für die Informationen rund um moderne Ziegelfertigung und die Lage in der mittelständischen Bauwirtschaft.

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