„Keine Bevorzugung bestimmter Baustoffe bei öffentlichen Ausschreibungen“

Baupolitischer Sprecher der CSU spricht sich für fairen Wettbewerb in der Bauwirtschaft aus

 

Vatersdorf. Der Baupolitische Sprecher der CSU im Bayerischen Landtag, Jürgen Baumgärtner, hat sich am Montag am Hauptsitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf klar gegen eine staatliche Bevorzugung bestimmter Baustoffe ausgesprochen: „Mit den Christsozialen wird es im Freistaat bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand keine Vorgabe für einzelne Bauweisen geben“, sagte der Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises Wohnen, Bau und Verkehr im Gespräch mit LB-Inhaber Thomas Bader und Vertretern des Bayerischen Ziegelindustrie-Verbandes (BZV). Damit tritt der Abgeordnete Tendenzen in anderen Bundesländern entgegen, die zum Beispiel die Holzbauweise für die Errichtung öffentlicher Gebäude vorantreiben wollen.

„Wir wollen und werden den gesunden und ehrlichen Wettbewerb in der Bauwirtschaft nicht unterbinden“, sagte Baumgärtner, der keinen Hehl daraus machte, dass er persönlich den massiven Mauerziegel favorisiert: „Das Naturprodukt Ziegel ist ökologisch, wirtschaftlich nachhaltig – besser geht es nicht.“ Dennoch solle sich jeder Baustoff auch weiterhin der Konkurrenz auf dem Markt stellen.

„Wir danken Ihnen im Namen der gesamten Massivbaubranche für dieses deutliche politische Bekenntnis“, sagte Bader. Die Ziegelhersteller stellten sich dem Wettbewerb um die Gunst der Bauherren gerne. „Aber planwirtschaftliche Wendungen wie in anderen Regionen Deutschlands helfen weder beim Kampf gegen die Wohnungsnot noch der Umwelt.“ Schließlich sei der Mauerziegel aus regionalen Rohstoffen in Sachen Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen. Durch den geringen Energieverbrauch bei der Produktion, seiner Funktion als natürliche Klimaanlage und seiner langen Lebensdauer sei der Ziegel der klimafreundlichste Baustoff.

Viel drängender ist laut Baumgärtner und Bader die Aufgabe, die angespannte Lage auf dem Immobilienmarkt in den Griff zu bekommen. Ein entscheidender Punkt dabei sei, den massiven Überhang von genehmigten Wohneinheiten im Vergleich zu tatsächlich gebauten Wohnungen zu reduzieren. Bader hatte dem Landtagsabgeordneten aufgezeigt, dass dieser Überhang in Deutschland auf mittlerweile rund 700.000 Wohneinheiten angewachsen ist. „Da müssen wir ran“, betonte Baumgärtner. Damit die Kommunen zügig noch mehr Bauland ausweisen können, sprach sich der Fachpolitiker außerdem dafür aus, dass Landwirte zum Beispiel Grundstücke steuerfrei aus dem Betriebsvermögen herausnehmen und in den Wohnungsbau investieren dürfen.

BZV-Geschäftsführer Yves Knoll lobte die grundsätzlichen Bemühungen der Christsozialen in Sachen Wohnungsbau: „Gerade die CSU hat sich unter anderem bei den Vorgaben zur Energieeinsparung erfolgreich dafür eingesetzt, dass ökologisches Bauen möglichst praktikabel und bezahlbar bleibt. Diesen Weg sollten Politik und Bauwirtschaft gemeinsam fortsetzen.“ Um den intensiven Austausch zu den Fragen rund um die Wohnungsbaupolitik voranzutreiben, vereinbarten Baumgärtner, Leipfinger-Bader und der BZV weitere Fachgespräche im Bayerischen Landtag.

 

 

Der Baupolitische Sprecher der CSU im Bayerischen Landtag, Jürgen Baumgärtner (Dritter von rechts), und sein Team im Austausch mit LB-Inhaber Thomas Bader (Zweiter von rechts) sowie Yves Knoll (rechts) und Peter Hülsen (Dritter von links) vom Bayerischen Ziegelindustrie-Verband.

 

 

 

 

LB-Inhaber Thomas Bader (rechts) informiert den Baupolitischen Sprecher der CSU im Bayerischen Landtag, Jürgen Baumgärtner (Zweiter von rechts), bei einem Werksrundgang über die moderne Mauerziegelproduktion – hier zeigt der Firmenchef ein sogenanntes Mundstück, durch das der Lehm gepresst wird, um dem Ziegel seine spezielle Form zu geben.

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