Massivbau ist intensive Wertschöpfung für die Region

Puttenhausen. Martin Neumeyer, Landrat des Landkreises Kelheim, hat sich am Freitag mit Wolfgang Gural, erster stellvertretender Landrat, bei einem baupolitischen Gespräch am Standort Puttenhausen der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke über die Bedeutung des Massivbaus für die Wirtschaft informiert. Im Gespräch mit LB-Inhaber Thomas Bader stand die intensive regionale Wertschöpfung durch die Mauerziegelproduktion im Fokus.
„Wir beliefern in der Region rund 1200 Bauunternehmen, die im Durchschnitt je zwölf Mitarbeiter haben“, sagte Bader. „In unseren drei Werken bieten wir wohnortnahe Beschäftigung für 220 Mitarbeiter, die ihre Löhne zum Großteil in Waren und Dienstleistungen der lokalen Wirtschaft investieren.“ Und wenn LB Energie und Verpackungsmaterial einkaufe oder Aufträge für Dienstleistungen, Transport, Instandhaltung und Reparaturen vergebe, würden bevorzugt lokale Partner ausgewählt. „Die Ziegelindustrie stärkt die Kaufkraft der Bevölkerung vor Ort.“ Bayernweit betrachtet sei die Branche mit 250.000 Arbeitsplätzen, die unmittelbar am Mauerziegel-Rohbau hingen, ein bedeutender Wirtschaftszweig im Freistaat.
Um dieser wichtigen Rolle auch künftig gerecht zu werden, entwickelt sich Leipfinger-Bader immer mehr zum Komplettanbieter für die Baufirmen. Demnächst sollen neben Mauerziegeln unter anderem auch in größerem Umfang Rollladenkästen und Deckenrandschalungen zur Verhinderung von Wärmebrücken bei Geschossdecken produziert werden. „Dafür schaffen wir kontinuierlich neue räumliche Kapazitäten und Arbeitsplätze“, sagte Bader.
Das Werk Puttenhausen hat laut Bader eine Schlüsselrolle für die Zukunft des Unternehmens: „Wir haben hier eine Recyclinganlage entwickelt, mit der wir als weltweit erste Firma einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf des Naturprodukts Ziegel möglich machen.“ Damit sei ein umwelttechnischer Durchbruch in der Baustoffbranche gelungen, weil Bauschutt, Ziegelbruch und Dämmstoffe nun nicht mehr teuer entsorgt, sondern getrennt und wiederverwendet werden könnten, erklärte Bader. „Um diese ökologische Technologie zu etablieren, hoffen wir auf die weitere Unterstützung von Politik und Verwaltung.“
Außerdem nimmt Leipfinger-Bader in den Werken Erdaushub von Baugruben an. Bauherren können sich an das Unternehmen wenden und die Erde von ihrer Baustelle auf Lehm- und Tongehalt sowie Verunreinigungen wie den Kiesanteil prüfen lassen. Wenn das Material für die Ziegelproduktion geeignet ist, sparen sie sich die stetig steigenden Entsorgungskosten, die schon für ein Einfamilienhaus oft deutlich mehr als 10.000 Euro ausmachen. Bader: „Die Veredelung von Bodenaushub zu neuen Ziegeln ist ein weiterer Aspekt unseres nachhaltigen Wirtschaftens für die Region.“
Landrat Neumeyer und sein Stellvertreter Gural waren von dem innovativen Unternehmen begeistert: „Der Landkreis Kelheim ist stolz auf die Firma Leipfinger-Bader“, sagte Neumeyer. „Nicht nur als bedeutende Stütze der lokalen Wirtschaft und wichtiger Arbeitgeber, sondern gerade auch als Taktgeber in Sachen Umweltschutz.“

 

Landrat Martin Neumeyer (Zweiter von rechts) und sein Stellvertreter Wolfgang Gural (links) lobten LB-Inhaber Thomas Bader (Zweiter von links) und Werkleiter Georg Bauer für die Stärkung der heimischen Wirtschaft und die Vorreiterrolle des Unternehmens beim Umweltschutz.
(Foto: Michael Mayr)

 

 

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