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Sehr geehrte Damen und Herren,
über höhere Tilgungs- und Investitionszuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können sich Bauherren ab dem 24. Januar freuen. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu unterstützen, belohnt die KfW vor allem energieeffizientes Bauen und Sanieren.

 

Eine aktuelle Studie zeigt darüber hinaus, dass für die Bewertung der Nachhaltigkeit der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes entscheidend ist – inklusive des Heizenergiebedarfs. Demzufolge sind Massivhäuser nach einer Nutzungsphase von etwa 80 Jahren wirtschaftlicher und nachhaltiger als solche aus Holz. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft wird auch das Thema Barrierefreiheit immer wichtiger. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen jedoch, dass nur etwa jeder zehnte Seniorenhaushalt stufenlos und mit breiten Fluren sowie Türen ausgestattet ist. Falls Sie Ihr Fachwissen im neuen Jahr auffrischen möchten, empfehlen wir den Besuch der LB-PRAXISTAGE. Nächste Woche geht es schon los! Eine Anmeldung ist auf unserer Webseite in der Rubrik „Seminare“ möglich.

 

Diese und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie in der heutigen Ausgabe des LB-Newsletters.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und allzeit gute Geschäfte!

 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Bader | Inhaber der Ziegelwerke LEIPFINGER-BADE


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Nachhaltig bauen: Nutzungsphase ist entscheidend

 

In Zeiten des Klimawandels gewinnt Nachhaltigkeit auch auf deutschen Baustellen zunehmend an Bedeutung. Doch für welche Bauweise sollte sich der Bauherr entscheiden, um besonders ökologisch und nachhaltig zu bauen? Das Beratungsunternehmen LCEE ging dieser Frage in einer Studie auf den Grund. Es verglich die Holz- mit der Massivbauweise und legte dabei den Fokus auf Ein- und Zweifamilienhäuser. Ein zentrales Ergebnis ist, dass die Lebenszeit eines Gebäudes eine entscheidende Rolle spielt. Liegt die Holzbauweise bei einer Nutzungsdauer von 50 Jahren noch leicht vorn, überholt der Mauerwerksbau sie nach einer Zeit von circa 80 Jahren. So spart ein massives Einfamilienhaus hier etwa 46 Tonnen CO2 ein.

 

Im Vergleich der beiden Bauweisen ist also die Nutzungsdauer entscheidend: Laut Studie benötigt ein Haus aus Mauerwerk aufgrund seiner Massivität zwischen sechs und zehn Prozent weniger Heizenergie pro Jahr. Während eines Lebenszyklus lassen sich so beachtliche Kosten einsparen. Steht das Haus schließlich vor dem Abriss, gibt es beim Holzbau einen wesentlichen Nachteil: Der Baustoff wird nach der Nutzung meist verbrannt und setzt somit Kohlenstoffdioxid frei. Mauerwerk hingegen kann zu einem Großteil recycelt und somit wiederverwertet werden. Bei der Wahl der richtigen Bauweise sollte also nicht nur auf die Herstellung des Wandbaustoffes geachtet werden: Vielmehr entscheidet der gesamte Lebenszyklus samt Heizenergiebedarf über die Nachhaltigkeit eines Gebäudes.

 

Ein Video zum Vergleich der Bauweisen finden Sie hier.


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Altersgerechte Wohnungen sind Mangelware

 

Im Zuge der akuten Wohnungsnot muss zunehmend neuer Wohnraum entstehen. „Nur“ bauen reicht aber nicht: Vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerung in Deutschland sollte zusätzlich ein Umdenken zum barrierearmen Bauen stattfinden. So ist jeder Fünfte Teil der Generation 65 plus und auf altersgerechte Wohnräume angewiesen. In einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes stellte sich nun heraus: 85 Prozent aller deutschen Seniorenhaushalte verfügten 2018 nicht über barrierefreie Zugänge. Insgesamt war nur etwa jede zehnte Wohnung stufenlos sowie mit breiten Türen und Fluren ausgestattet.

 

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Während Altbauten bis 1948 nur zu fünf Prozent barrierearmen Kriterien entsprechen, sind es bei Neubauten seit 2011 immerhin 44 Prozent. Doch wie lassen sich Wohnräume besonders altersgerecht und barrierearm gestalten? Mit dieser Frage und der entsprechenden Baunorm DIN 18040 befasst sich die Bayerische Architektenkammer (ByAK) in ihrem Leitfaden „Barrierefreies Bauen“. Demnach sollten Wohnungen so dimensioniert und ausgestattet sein, dass sich Ältere problemlos darin bewegen können – selbst mit Mobilitätshilfen wie Rollatoren oder Rollstühlen. Aber auch andere Hilfsmittel wie Halte- und Stützgriffe sollten beim Bau bedacht werden.

 

Den Leitfaden der ByAK zum Thema „Barrierefreies Bauen“ finden Sie hier.


Impressum

Herausgeber: Ziegelwerke LEIPFINGER-BADER KG, Vatersdorf

Redaktion: dako pr corporate communications GmbH, Leverkusen

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