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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wartungsarme Gebäude mit langen Standzeiten sind auch für kommunale Bauträger sehr erstrebenswert. Als positives Beispiel stellen wir Ihnen einen Kindergarten-Bau aus massivem Ziegelmauerwerk vor, der aktuell im oberbayerischen Königsmoos entsteht. Für die Umsetzung des innovativen Architektenentwurfes brachte der dämmstoffgefüllte UNIPOR WS10 CORISO die nötige Qualität und Funktionsvielfalt mit. Lesenswert ist auch unsere Zusammenfassung einer großangelegten LCEE-Studie, welche die Nachhaltigkeitsqualität verschiedener Baustoffe auf Herz und Nieren prüft. Mauerwerk schneidet dabei in vielen Punkten am besten ab.

 

Diese und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie in der heutigen Ausgabe des LB-Newsletters.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und allzeit gute Geschäfte!

 

Mit freundlichen Grüßen

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Ihr Thomas Bader
Inhaber der Ziegelwerke LEIPFINGER BADER


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Hochwertiger Kindergarten aus Ziegelmauerwerk

 

Kommunalbauten sind wichtige Anlaufstellen in einer Gemeinde. Einen Kindergarten etwa besuchen nahezu alle Kinder zwischen drei und fünf Jahren. Dort verbringen sie gemeinsam den Tag – ein gesundes Lebensumfeld ist für sie deshalb besonders wichtig. Entsprechend hohe Maßstäbe legte die Gemeinde Königsmoos an den Bau ihres Kindergartens: Wohngesund und kindgerecht ist der Bau dank hochwertigem Ziegelmauerwerk und einer gelungenen  Architekturlösung.

 

Vor Baubeginn wurden rund hundert Betonpfähle auf dem Baugrund gesetzt. Sie verhindern ein Absacken des Neubaus im weichen Boden des Altbayerischen Donaumoos. Anschließend entstanden auf einer Geschossfläche von 1.431 Quadratmetern 43 Räume sowie Terrassen und Balkone. An zwei Seiten sichern umlaufende Fluchtbalkone einen direkten Weg ins Freie. Die Kombination aus einem Sattel- und zwei Pultdächern sorgt zudem für architektonische Auflockerung.

 

Die farbliche Gestaltung der Außenwände wird auf einen angrenzenden Kindergarten abgestimmt: In vertikaler Folge wechseln die Farben Gelb, Orange und Rot. Ein baulicher Anschluss an dieses Nachbargebäude wird außerdem über einen Verbindungsgang im Erdgeschoss geschaffen. Im unteren Teil des Neubaus befinden sich ein großer Bewegungsraum, ein Wintergarten sowie ein lichtdurchfluteter Speiseraum mit vorgelagerter Veranda. Außerdem ist dort eine Kinderkrippe untergebracht. Die Gruppenräume liegen im Obergeschoss. Zwei davon verfügen über einen eigenen Schlafraum im Dachgeschoss.

 

Die Gemeinde entschied sich aus Qualitätsgründen für dämmstoffgefüllte Mauerziegel von LEIPFINGER-BADER: Der UNIPOR WS10 CORISO aus unserem Ziegelwerk in Vatersdorf erleichterte mit seiner einfachen Handhabung die Rohbau-Erstellung. So rieselte die fest in den Lochkammern verankerte, rein mineralische Füllung auch beim Abschrägen der Ziegel am Dachstuhl nicht heraus. Der UNIPOR WS10 CORISO überzeugt zudem mit hohem Wärmeschutz. Bei einer Wandstärke von 42,5 Zentimetern ermöglicht er einen niedrigen Wärmedurchgangswert von nur 0,22 W/(m2K).

 

In einem Kindergarten darf auch die Lärmkulisse nicht unterschätzt werden. Damit sich die einzelnen Gruppen nicht gegenseitig stören, ist ein erhöhter Schallschutz gefragt. Der UNIPOR WS10 CORISO sorgt deshalb mit einem Schalldämmmaß von Rw,Bau,ref 52,2 Dezibel für eine ruhige Umgebung. Die Mauerziegel garantieren zudem ein gesundes Raumklima, da sie frei von chemischen Zusätzen sind und sowohl Lufttemperatur als auch Feuchtigkeit sukzessive ausgleichen.

 

Ein ausführlicher Objektbericht zum Kindergarten in Königsmoos findet sich hier.

 


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Mauerwerk überzeugt in Sachen Nachhaltigkeit

 

Die neue Studie der Life Cycle Engineering Expertes (LCEE) umfasst eine ganzheitliche, lebenszyklusorientierte Betrachtung der Holzbauweise auf Basis von Einzelstudien und Analysen. Ausgangspunkt ist die aktuelle Lage der deutschen Bauwirtschaft. Hier beträgt der Holzanteil im Wohnungsbau derzeit etwa 11 Prozent, wobei verschiedene Interessengruppen aus Politik und Wirtschaft eine massive Ausweitung anstreben. In der Studie – beauftragt von der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerk (DGfM) – wird deshalb die zentrale Frage nach der Verfügbarkeit des Rohstoffes gestellt, ohne dafür eine nachhaltige Forstwirtschaft aufzugeben.

 

Das Hauptargument für eine positive Nachhaltigkeitsbewertung von Holz ist seine Funktion als CO2-Speicher. Ein gefällter Baum lagert allerdings kein neues Treibhausgas mehr ein. Um eine vergleichbare Wirkung zu erzielen, muss ein nachwachsender Baum rund 120 bis 140 Jahre wachsen. Bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus fällt zudem auf, dass Holz am „End of Life“ überwiegend thermisch verwertet wird. Dabei entweicht das gebundene CO2 wieder in die Atmosphäre. Es handelt sich also um eine temporäre Speicherwirkung, die dem dauerhaften CO2-Speicher „Wald“ generell nicht vorzuziehen ist.

 

Für den Holzbau kommen vor allem Nadelhölzer zum Einsatz. Jedoch zeigt sich die Rohstoffsituation bereits heute angespannt: Laut Studie werden Regenerationsraten deutlich überschritten. Eine Ausweitung der Holzbauweise hätte somit drastische Konsequenzen. Statt einer übermäßigen Nutzung der Waldbestände käme nur die Steigerung der Importe infrage. Ist eine langfristig sichere, ortsnahe Versorgung nicht möglich, geht der Nachhaltigkeitsbonus jedoch über Transport-Emissionen verloren. Zur nachhaltigen Bewirtschaftung gehört außerdem eine Renaturierung, die auch Abbaugebiete für Steine und Erden einhalten müssen. LEIPFINGER-BADER nimmt diese Aufgabe sehr ernst: Auf stillgelegten Lehmgruben gedeihen heute dauerhaft angelegte Biotope.

 

Weitere Untersuchungen beziehen sich auf baukonstruktive Merkmale. In Bezug auf die Baukosten zeigte bereits eine Studie der ARGE Kiel, dass Außenwände aus Holz im Vergleich zu massivem Mauerwerk rund 20 Prozent teurer sind. Zudem fallen die Lebenszykluskosten für einen Zeitraum von 80 Jahren rund 30 Prozent höher aus. Ergänzend dazu ermittelt die LCEE-Studie ähnliche Gesamtbauzeiten, da beim Holzbau auch die Produktionszeit bestellter Fertigbauteile mit einfließt und auf die zügigere Rohbauphase aufzurechnen ist. Weiterhin sind im Holzbau mehr brandschutztechnische Maßnahmen zu berücksichtigen. Ein aktueller Artikel der Süddeutschen Zeitung nimmt ebenfalls Bezug auf diese Argumente.

 

Neben ökonomischen spielen auch soziokulturelle Faktoren eine Rolle bei der Nachhaltigkeitsbewertung. So trägt zum Wohnkomfort nicht nur die Luft-, sondern auch die Oberflächentemperatur der Außenwände bei. Gerade im Sommer bietet hier die Wärmespeicherfähigkeit von Mauerwerk entscheidende Vorteile. Ein nicht unwesentlicher Faktor ist auch die Luftqualität im Innenraum: Holzwerkstoffe sind nicht per se emissionsarm und können flüchtige organische Verbindungen (VOC) enthalten. Mineralisches Mauerwerk kommt hingegen ohne solche Zusätze aus.

 

Die ausführliche LCEE-Studie zum Nachlesen findet sich hier.

 


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Deutscher Ausschuss für Mauerwerk gegründet

 

Der neu gegründete DAfM hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissenschaft und Anwendungsforschung auf dem Gebiet des Mauerwerksbaus zu fördern. Ziel ist es, anwenderfreundliche Richtlinien und praxisnahe Ausführungsregeln zu entwickeln. Darüber hinaus soll sich der Mauerwerksbau national und international als sichere, nachhaltige, wirtschaftliche und moderne Bauweise behaupten. Als eines von 30 Gründungsmitgliedern leistet auch LEIPFINGER-BADER hierzu seinen Beitrag.

 

In erster Linie gehe es darum, das Bauen mit massiven Wandbaustoffen wie etwa Ziegel ständig weiter zu optimieren. Dabei ziehen Bauherren, Bauwirtschaft, Baustoffindustrie, Bauaufsicht, Wissenschaft sowie beratende und Prüfingenieure an einem Strang. „Das im DAfM formierte Know-how nutzen wir, um relevante Kriterien für den Mauerwerksbau von morgen zu definieren und um so neue Qualitätsdimensionen für diese – insbesondere für den Wohnungsbau so wichtige – Bauart zu erreichen“, sagte Dr. Ronald Rast, Vorsitzender des DAfM-Vorstands.

 

Über die Arbeits- und Forschungsergebnisse will sich der Ausschuss auch mit anderen Einrichtungen austauschen. Bestehende Merkblätter könnten so optimiert und neue Richtlinien geschaffen werden. Rast erläutert: „Transparenz ist wichtig, um dem Mauerwerksbau innovative Impulse zu geben. Der Deutsche Ausschuss für Mauerwerk ist Richtlinienentwickler, Motor für die Anwendungsforschung, Praxiskoordinator und natürlich auch ‚Branchen-Thinktank‘ und Informationsstelle. Immer mit dem Ziel, den Mauerwerksbau ständig zu verbessern.“

 

Mehr Informationen zum neu gegründeten Ausschuss für Mauerwerk finden Sie hier.

 


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Neues Video: Baustelle mit MÖRTELPAD und SILVACOR

 

Die beste Wahl für ein Lebensprojekt: Bei der Planung seines Einfamilienhauses im niederbayerischen Hügelland bei Landshut legte der private Bauherr großen Wert auf ökologische Produkte und moderne Architektur. Für die Rohbau-Erstellung entschied er sich mit dem UNIPOR W07 SILVACOR für den neuesten Innovationsziegel aus unserem LEIPFINGER-BADER-Sortiment. Die Dämmstoff-Füllung aus sortenreinen Nadelholzfasern zeichnet den SILVACOR als besonders ökologisch und ressourcenschonend aus. So handelt es sich dabei um einen nachwachsenden Rohstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Zugleich sorgt die W07-Variante mit einem Wärmeleitwert von 0,07 W/(mK) für hohen Wärmeschutz – auch bei schlanken Wänden von 36,5 Zentimetern.

 

SILVACOR-Mauerziegel lassen sich leicht verarbeiten: Beim Schneiden bleibt die Füllung fest in der Lochstruktur verankert und rieselt nicht heraus. Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen anderen gefüllten Mauersteinen auf dem deutschen Markt. Aufgemauert werden die Ziegel mit MÖRTELPADS, die den Einsatz von Feuchtmörtel auf der Baustelle minimieren. Die Platten aus trockenem Dünnbettmörtel werden nach Anfeuchten der Ziegelreihe direkt aus der Verpackung auf diese aufgelegt. Durch die anschließende Bewässerung entwickeln sie die gleichen Eigenschaften wie herkömmlicher Mörtel. So entfällt das Anrühren des Mörtels ebenso wie das Säubern der Arbeitsgeräte: Zeit- und Materialersparnis sind die Folge. Der Bauherr freut sich über schnelle Baufortschritte, die Verarbeiter über mehr Entlastung.

 

Das Video zur Baustelle in Ergoldsbach findet sich hier.

 


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LB-Praxistage: Gästerekorde und Termine

 

Die LB-Praxistage sind in vollem Gang! An jedem Veranstaltungstag von Vatersdorf in Niederbayern bis Bayreuth in der Oberpfalz konnten unsere Gäste nützliches Fachwissen rund um die Baupraxis sammeln. Mehr als 120 Teilnehmer durften wir beispielsweise am 25. Januar in Ingolstadt begrüßen, 155 Gäste fanden den Weg nach Hirschaid und etwa 100 Gäste nutzten die Chance auf mehr Know-how am Bau in Bayreuth. Ein Fernsehbeitrag des TVO vermittelt lebendige Eindrücke von Gästen und Beratern aus Hirschaid. Alle Interessierten, die noch nicht dabei waren, haben Glück – eine Teilnahme ist noch an folgenden Terminen möglich:

 

  • 20.02.2018 ab 13.45 Uhr in Deggendorf, Nothaftgewölbe
  • 21.02.2018 ab 09.00 Uhr in Nürnberg, Bayerischer Bauindustrieverband e.V.
  • 22.02.2018 ab 13.45 Uhr in Weiden, Gasthof Lehner
  • 27.02.2018 ab 13.45 Uhr in Rosenheim, Happinger Hof GmbH & Co. KG

 

Vor Ort erfahren Sie kurz und kompakt, wie der aktuelle Stand der Vorschriften für den Schall- und Wärmeschutz lautet. Zudem informieren unsere erfahrenen LB-Bauberater über Maßvorgaben und Mindestabmessungen beim Rohbau in Bezug auf Treppen, Türen, Fenster und Umwehrungen inklusive zulässiger Abweichungen. Ein Vortrag unseres Industriepartners PCI (Augsburg) beschäftigt sich zudem mit modernen Sockelabdichtungen nach neuer Norm. Nicht zuletzt steht die fachgerechte Konstruktion von Bauteilanschlüssen auf der Agenda. Beim Mittag- oder Abendessen haben Sie anschließend Gelegenheit zu Gesprächen mit Gleichgesinnten und Beratern. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Das vollständige Programm inklusive Anmeldeformular findet sich hier.

 


Impressum

Herausgeber: Ziegelwerke LEIPFINGER-BADER KG, Vatersdorf

Redaktion: dako pr corporate communications GmbH, Leverkusen

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