bader

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

europaweit besteht großes Potenzial Energie einzusparen. Mit der neuen Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden hat sich die EU-Kommission ehrgeizige Ziele gesteckt: Bestandsgebäude sollen energieeffizient nachgerüstet und Neubauten mit intelligenten Technologien ausgestattet werden. Die Anwendung solcher Innovationen in der Bauwirtschaft voranzutreiben, hat sich das Netzwerk innovativer Massivbau zur Aufgabe gemacht. Dessen Mitglieder trafen sich nun zur ersten Beiratssitzung an unserem Standort in Vatersdorf. Gemeinsam haben wir ein umfangreiches Partner-Paket für Interessierte geschnürt. Auch der Austausch mit der Politik steht im Fokus des Netzwerks. Diesen Dialog pflegen wir bereits regelmäßig. So konnten wir kürzlich Regierungspräsident Rainer Haselbeck bei uns begrüßen, um uns mit ihm über die Zukunft des Bauens in unserem Freistaat auszutauschen.

 

Diese und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie in der heutigen Ausgabe des LB-Newsletters.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und allzeit gute Geschäfte!

 

Mit freundlichen Grüßen

unterschrift_new

Ihr Thomas Bader
Inhaber der Ziegelwerke LEIPFINGER BADER


LFB_1805NL_Thema_01_600x210_RZ

Neue EU-Gebäuderichtlinie

 

Mit mehr als einem Drittel aller Emissionen ist der Gebäudesektor der energieintensivste Bereich in Europa. Um hier die Möglichkeiten für eine erhebliche Energieersparnis auszuschöpfen, wurde die neue Gebäuderichtlinie beschlossen. Diese sieht neben Maßnahmen für mehr Energieeffizienz auch die Förderung intelligenter Technologien sowie der Infrastruktur für Elektromobilität vor. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt etwa ein klarer Fahrplan, um bis 2050 einen deutlich höheren Bestand von emissionsarmen beziehungsweise -freien Gebäuden zu erreichen. Dies soll auf Grundlage der nationalen Pläne zur Senkung der CO2-Emissionen von Gebäuden realisiert werden. Die Große Koalition stellt das wiederum vor die Aufgabe, noch in dieser Legislaturperiode beispielsweise eine Definition des „Niedrigstenergiegebäude-Standards“ zu formulieren.

 

Die Nutzung intelligenter Technologien soll durch neue Automatisierungs- beziehungsweise Steuerungssysteme gefördert werden. In diesem Zusammenhang ist auch die Einführung eines „Intelligenzindikators“ vorgesehen. Dieser ermittelt, inwiefern der Betrieb eines Gebäudes durch den Einsatz neuer Technologien optimiert werden kann. Eine weitere geplante Maßnahme ist der Aufbau einer Elektromobilitäts-Infrastruktur in allen Gebäuden. Hier sind die formulierten Ziele allerdings weniger umfangreich als ursprünglich von der Kommission veranschlagt.

 

Weitere Informationen zu den wichtigsten Neuerungen finden Sie hier.

 


LFB_1805NL_Thema_02_600x210_RZ

Fehlerhafte Umsetzung des Bauvertragsrechts

 

Seit dem 1. Januar gilt das neue Bauvertragsrecht: Damit soll die Position der Bauherren gestärkt und ein Gleichgewicht zwischen den Vertragspartnern hergestellt werden. So haben Bauherren im Rahmen eines Verbraucherbauvertrages das Recht auf eine detaillierte und konkrete  Baubeschreibung. Diese bereitet auch ein Vierteljahr nach Inkrafttreten der neuen Regelung noch vielen Bauunternehmen Schwierigkeiten. Der Vorwurf: Die neuen Verbraucherrechte würden von den Baufirmen durch ungenaue Leistungsbeschreibungen oder die Aufspaltung des Vertrages nach Einzelgewerken ausgehebelt. Um solche Fehler zu vermeiden, ist es hilfreich, auf neue Vertragsvorlagen zurückzugreifen.

 

Anhand der neuen Leistungsbeschreibung sollen Bauherren frühzeitig erfahren, was sie konkret für ihr Geld bekommen. Daher ist es wichtig, diese so anschaulich und leicht verständlich zu verfassen wie möglich. Formulierungen wie „Mauerwerk“ sind hier nicht mehr ausreichend. Aus einer guten Baubeschreibung sollte klar hervorgehen, ob es sich dabei um Mauerziegel oder andere Baustoffe handelt. Ein weiterer gängiger Fehler ist die fehlende Angabe eines verbindlichen Fertigstellungstermins. Dieser ist nicht nur Bestandteil des Vertrages, sondern auch der Baubeschreibung. Sollte der Baubeginn noch nicht feststehen, muss zumindest die geplante Bauzeit aufgeführt werden. Auf diese Weise erhalten sowohl Bauunternehmer als auch Bauherren die nötige Planungssicherheit.

 

Entsprechende Vertragsmuster für Verbraucher-Bauverträge finden sich hier.

 


LFB_1805NL_Thema_03_600x210_RZ

Massivbau-Netzwerk zu Gast bei LB

 

Nach der gelungen Auftaktveranstaltung in Nürnberg konnten wir nun das „Netzwerk innovativer Massivbau“ an unserem Stammsitz in Vatersdorf begrüßen. Die Mitglieder trafen sich hier zur ersten Beiratssitzung. Ziel des Netzwerkes ist es, alle beteiligten Akteure von der Planung bis zur Ausführung zusammenzubringen: Gemeinsam will das Netzwerk über Trends und Entwicklungen informieren sowie Kooperationen anstoßen. Hierzu benötigt man starke Partner: Um diese zu gewinnen, haben wir auf der Sitzung ein umfangreiches Partner-Paket abgestimmt. Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen erhalten nun ein Dienstleistungsangebot, das sich mit den Bereichen Vernetzung und Innovation in der Massivbau-Branche auseinandersetzt. Thematische Schwerpunkte liegen dabei etwa auf innovativen Baustoffen, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

 

Was ist attraktiv an so einer Partnerschaft? Unter anderem profitieren Mitglieder durch den Zugang zu exklusiven Netzwerk-Veranstaltungen und Projektfindungstreffen. Zudem können dank der interdisziplinären Herangehensweise des NiM nicht nur mögliche Projektpartner identifiziert, sondern auch Expertenkontakte vermittelt werden. Ein weiterer Vorteil: Imagestärkung durch Öffentlichkeitsarbeit. Netzwerkpartner werden in verschiedenen Medien als solche sichtbar gemacht. „Je mehr Akteure der Bauwirtschaft sich in diesem Netzwerk engagieren, desto effektiver wird die Außenwirkung und damit die Stärke der Branche sein“, erklärt Thomas Bader, LB-Geschäftsführer und Sprecher des Netzwerkes. Interessierte können sich gerne bei der Netzwerkkoordination melden.

 

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum NiM Partner-Paket.

 


LFB_1805NL_Thema_04_600x210_RZ

Die Zukunft der Grundsteuer

 

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die Ermittlung der Grundsteuer ist unrechtmäßig. Als Bemessungsgrundlage diente bisher die Einheitsbewertung des Grundbesitzes. Diese ist laut Bundesverfassungsgericht aber nicht mehr mit dem Grundgesetz vereinbar. Spätestens ab dem 1. Januar 2025 treten deswegen neue Berechnungsmethoden in Kraft. Raoul Riedlinger, Präsident der Bundessteuerberaterkammer, bezeichnet die Frist bis Ende 2024 als sehr kurz. Die Bundesländer müssten sich bald einigen, um praxistaugliche und einfache Bewertungsmodelle zu bestimmen und umzusetzen.

 

Mit einem von drei Modellen könnte es zukünftig weitergehen: Beim Kostenwertmodell müssten 35 Millionen Grundstücke und Immobilien neu bewertet werden. Dabei würde die Grundsteuer in bestimmten Lagen allerdings um das 40-fache steigen und das Wohnen in urbanen Räumen unbezahlbar machen. Mit dem Südländer-Modell soll hingegen die Grundsteuer nach Grundstücksgröße bemessen werden. Die Namensgeber Bayern, Baden-Württemberg und Hessen wollen damit vom finanziellen Wert absehen und eine automatische Erhöhung der Grundsteuer ausschließen. Das dritte Modell sieht eine Bodenwertsteuer vor. Mittels Bodenrichtwerten, die Gutachterausschüsse regelmäßig erheben, wird das Verhältnis von Grundsteuer und kommunaler Gegenleistung gemessen. Vermutlich verteuert sich dann der städtische Wohnraum gegenüber dem ländlichen.

 

Mehr Informationen über die Zukunft der Grundsteuer finden Sie hier.

 


Impressum

Herausgeber: Ziegelwerke LEIPFINGER-BADER KG, Vatersdorf

Redaktion: dako pr corporate communications GmbH, Leverkusen

Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, dann senden Sie uns bitte eine kurze E-Mail an lb@leipfinger-bader.de.


kontakt-phone-leipfinger-bader facebook-social-media-leipfinger-bader instagram-social-media-leipfinger-bader twitter-social-media-leipfinger-bader

LFB Social Media

#leipfingerbader #ziegelistgenial - Folgen Sie uns auf Instagram und Facebook und erhalten Sie spannende Einblicke in unser Unternehmen.

Something is wrong.
Instagram token error.
Load More