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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Thema Wohnraummangel ist nach wie vor in aller Munde. Um dieses Problem anzugehen, hat die bayerische Staatsregierung nun ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen. Der „Werkzeugkasten für mehr bezahlbaren Wohnraum in Bayern“ soll Gemeinden beim Wohnungsbau unterstützen. Wie die Politik einen Rahmen für schnelleres und günstigeres Bauen schaffen kann, war kürzlich auch Thema in unserem Ziegelwerk in Vatersdorf: Dort fand ein baupolitisches Gespräch mit dem FDP-Landesvorsitzenden Daniel Föst (MdB) und seinem Generalsekretär Norbert Hoffmann statt. Dabei wurde unter anderem über Innovationen in der Bauwirtschaft und die Entwicklung zukunftsweisender Produkte gesprochen. Hierzu zählt auch unser holzfasergedämmter „W07 SILVACOR“-Mauerziegel, der ab sofort zusätzlich in einer größeren Wandbreite erhältlich ist.

 

Diese und weitere interessante Neuigkeiten finden Sie in der heutigen Ausgabe des LB-Newsletters.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und allzeit gute Geschäfte!

 

Mit freundlichen Grüßen

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Ihr Thomas Bader
Inhaber der Ziegelwerke LEIPFINGER BADER


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Mehr bezahlbarer Wohnraum in Bayern

 

Die bayerische Staatsregierung geht den Wohnraummangel an: Abhilfe soll der „Werkzeugkasten für mehr bezahlbaren Wohnraum in Bayern“ schaffen. Dazu zählen etwa die Gründung einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft oder der Start des digitalen Baugenehmigungsverfahrens. Aber auch etablierte Instrumente gehören zum Maßnahmenpaket: Das Kommunale Wohnraumförderungsprogramm läuft bereits seit 2016 und wurde nun bis mindestens 2025 verlängert. Mit den Fördergeldern setzen Gemeinden unterschiedliche Projekte entsprechend ihres spezifischen Bedarfs um. Hierfür sind insgesamt 1,05 Milliarden Euro vorgesehen. Mit dieser Summe können jährlich rund 1.000 Wohnungen gefördert werden.

 

Um in ländlichen Gegenden Wohnräume zu schaffen, sieht der Maßnahmenkatalog vor, einen Beitrag zur Innenentwicklung beziehungsweise besseren Flächennutzung zu leisten. Die Förderinitiative „Innen statt Außensoll Gemeinden dazu ermutigen, vorrangig Innenentwicklung zu betreiben. Leerstehende Gebäude in Ortskernen können auf diese Weise wieder nutzbar gemacht werden. Wer sich durch ein städtebauliches Konzept hierzu verpflichtet, erhält im Rahmen der Initiative einen Förderbonus von 20 Prozent. Ein weiteres Instrument zur Unterstützung der Gemeinden ist die Förderinitiative „Flächenentsiegelung“: Minder- oder ungenutzte Flächen sollen mittels einer Entsiegelungsprämie für den Wohnungsbau zurückgewonnen werden.

 

Eine Übersicht über alle geplanten Maßnahmen finden Sie hier.

 


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Weniger Baukosten, mehr Innovation

 

Damit mehr und schneller gebaut wird, müssen insbesondere die Baunebenkosten gesenkt werden. Zu diesem Schluss kamen der FDP-Landesvorsitzende Daniel Föst (MdB), sein Generalsekretär Norbert Hoffmann sowie LB-Geschäftsführer Thomas Bader bei ihrem baupolitischen Gedankenaustausch am 29. Mai in Vatersdorf. Laut Föst müssen staatlich getriebene Kosten – etwa aufgrund von Energieeinsparvorgaben – reduziert werden. Die Politik habe dies selbst in der Hand und müsse hier schnellstmöglich tätig werden. Positiv bewerteten die Gesprächspartner hingegen die von der Bundesregierung geplanten Sonderabschreibungen für Bauherren.

 

Neben politischen Instrumenten zur Baukostenreduzierung waren auch Forschung und Innovation in der Baubranche ein Gesprächsthema. Dabei lag der Fokus auf neuen Produkten und Prozesslösungen: Für einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf investiert LEIPFINGER-BADER am Standort Puttenhausen in eine innovative Recyclinganalage für Mauerziegel. Auch fortschrittliche Ziegel, mit denen Häuser etwa im KfW-Passivhausstandard errichtet werden können, gehören seit langem zum Sortiment von LEIPFINGER-BADER. Hoffmann lobte diese Initiativen: Der Staat sei auf Unternehmen angewiesen, die neue Wege gehen, um wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen gerecht zu werden.

 

Weitere Inhalte des baupolitischen Gesprächs finden Sie hier.


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Pilotphase für neues Zertifizierungssystem

 

Das BNK-Gütesiegel zeichnet Wohngebäude aus, bei deren Errichtung besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wurde. Bei der Zertifizierung spielen aber nicht nur Themen wie Ressourcenschonung und Energieeffizienz eine Rolle. Auch Ansprüchen zur Wohngesundheit, Komfort oder etwa Sicherheit müssen Gebäude gerecht werden. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurde das Bewertungssystem kürzlich vom Bau-Institut für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit (BiRN) weiterentwickelt. Das Ergebnis: die vier neuen Bewertungskriterien Widerstandsfähigkeit gegen Naturgefahren“, „Schadstoffemissionen“, „Innenraumhygiene“ sowie „Rückbau- und Demontagefreundlichkeit“.

 

Um die Praxistauglichkeit dieser neuen Kriterien zu ermitteln, ruft das BiRN nun gemeinsam mit der UNIPOR-Gruppe zu einer Pilotphase auf: Von Mitte Juni bis September wird die Umsetzung der neuen Kriterien bei Ein- bis Fünffamilienhäusern getestet. Als Projekte kommen nicht nur bereits fertig gestellte sondern auch im Bau befindliche Gebäude und sogar Bauvorhaben in der Entwurfs- und Planungsphase in Frage. Dabei soll unter anderem herausgefunden werden, ob die notwendigen Unterlagen für die BNK-Zertifizierung verfügbar sind und welcher Zeit- beziehungsweise Kostenaufwand hiermit verbunden ist. Führt diese Testphase zu positiven Ergebnissen, werden die neuen Kriterien in das Bewertungssystem übernommen.

 

Hier finden Sie mehr Informationen zur Weiterentwicklung der BNK-Kriterien.

 


Impressum

Herausgeber: Ziegelwerke LEIPFINGER-BADER KG, Vatersdorf

Redaktion: dako pr corporate communications GmbH, Leverkusen

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