Passivhausbau leicht gemacht

Ziegelwerke geben Tipps und Hilfestellung zur Passivhaus-Projektierung.

Tipps und Hilfen zum Thema „Passivhausbau mit gefüllten Mauerziegeln“ geben ab sofort die Experten der Ziegelwerke LEIPFINGER BADER aus Vatersdorf (Niederbayern). Unter anderem hat LEIPFINGER BADER in Zusammenarbeit mit Planern und Passivhausexperten einen „Wärmebrückenkatalog“ zur Projek­tierung von Passivhäusern entwickelt. Er dient als praxisnahe Planungshilfe für Architekten und Ausführende. Um Intere­ssierte auch vor Ort über das Bauen nach Passivhausstandard zu informieren, fand jetzt außerdem ein Seminar zur Passivhausprojektierung statt. Unter anderem wurde dabei unter professioneller Anleitung namhafter Referenten ein konkretes Einfamilienhaus nach Passivhausstandard projek­tiert.

Das Passivhaus steht für gesundes und behagliches Wohnen bei höchster Energieeffizienz. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich dieser Baustandard in Deutschland mit großer Geschwindigkeit weiterentwickelt und verbreitet. „Um die hohe Qualität des Passiv­hausstandards auch in Zukunft zu wahren, geben unsere Bauexperten regelmäßig Tipps und Hilfestellungen für die korrekte Projektierung von Passivhäusern“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer der Ziegelwerke LEIPFINGER BADER.   

Tipps und Hilfsmittel zur Passivhausprojektierung
Bereits seit einiger Zeit stellen die Ziegelwerke LEIPFINGER BADER daher einen „Wärmebrückenkatalog“ für Passivhäuser zur Verfügung. Er wurde in Zusammenarbeit mit Architekten und Passivhaus-Experten entwickelt und enthält wichtige Ausführungs­hinweise. So werden anhand ausgewählter Zeichnungen die wichtigsten Passivhausanschlussdetails des gefüllten Mauerziegels „Unipor W07 Coriso“ grafisch dargestellt. Ferner beinhaltet die Publikation auch die Darstellung allgemeiner Qualitätskriterien und Berechnungsgrundlagen beim Bau von Ziegel-Passivhäusern unter Berücksichtigung der Wärmedurchgangskoeffizienten.

Hintergrund: Passivhäuser sind Gebäude, die aufgrund ihrer sehr hohen Wärmedämmung keine klassische Heizung mehr benötigen und trotzdem ein Höchstmaß an Wohnkomfort gewährleisten.Die Objekte werden „passiv“ genannt, weil der überwiegende Teil ihres Wärmebedarfs aus „passiven Quellen“ wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen sowie technischen Geräten gedeckt wird. Passivhäuser kommen mit maximal 15 Kilowattstunden Heizenergie pro Quadratmeter und Jahr aus. Die erforderlichen Passivhaus-Technologien, wie zum Beispiel winddichte Gebäudehüllen ohne Wärmebrückenverluste, schützen die Bausubstanz und machen kostspielige Modernisierungsmaßnahmen überflüssig. 

Um das Bauen nach Passivhausstandard auch vor Ort zu vermitteln fand im Rahmen der LEIPFINGER BADER-Seminarreihe jetzt ein Tages-Seminar für den erfolgreichen Bau von Passivhäusern statt. Dabei wurde beispielhaft ein konkretes Einfamilienhaus mittels einer Passivhaus-Projektierungssoftware geplant. Hilfestellungen und Tipps gaben dabei namhafte Referenten wie zum Beispiel Professor Dr. Harald Krause. Er hat derzeit eine Professur für Bauphysik und Gebäudetechnik  an der  Hochschule Rosenheim inne  und ist Mit­glied im Arbeitskreis kostengünstiger Passivhäuser sowie im Passivhauskreis Rosenheim-Traunstein. Ebenfalls referierte Diplom-Ingenieurin Sandra Stürmer über die Vorzüge des Passivhausbaus. Sie hat 2009 ihr Studium an der Hochschule Rosenheim mit der Diplomarbeit zum Thema „Passivhausbauweise für den Iran“ abgeschlossen und ist zertifizierte Passivhausberaterin mit Prüfung durch das Passivhaus Institut Darmstadt. Passivhausbau mit Unipor W07 Coriso „Ebenso wichtig wie das Wissen für den erfolgreichen Passivhausbau ist der richtige Wandbaustoff für ein solches Vorhaben“, erklärt Bader. Als erster Hersteller in Europa bieten die LEIPFINGER BADER-Werke ein vom Darmstädter Passivhaus Institut zertifiziertes Bausystem an, mit dem monolithische Ziegel­häuser nach Passivhausstandard errichtet werden können. Denn die natürliche Dämmstoff-Füllung des Mauerziegels Unipor W07 Coriso wirkt so hochwärmedämmend, dass ein aufwändiges Wärmedämm-Verbundsystem (WDV-System) – sogar bei den hohen energetischen Anforderungen an ein Passivhaus – nicht mehr benötigt wird. Mit seiner im Inneren integrierten natürlichen CORISO- Füllung erreicht der Ziegel einen Wärmeleitwert von 0,07 W/(mK). Auf diese Weise lassen sich Außenwände mit einem U-Wert von 0,14 W/(m2K) errichten. Der für Passivhäuser geforderte U-Wert liegt bei maximal 0,15 W/(m²K). Damit ermöglicht der Unipor W07 Coriso die Erstellung von monolithischen Außenwänden, die Passivhaus-Standard erreichen.

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