Leipfinger-Bader ist europäisches Vorbild für ökologisches und sicheres Bauen

 

Internationale Fachdelegation auf Einladung des Wirtschaftsministeriums im Ziegelwerk

 

Vatersdorf. Eine Fachdelegation aus Georgien und Armenien hat sich am Donnerstag im Stammwerk der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf über energiesparendes und umweltfreundliches Bauen informiert. Die Branchenexperten waren auf Einladung des bayerischen Wirtschaftsministeriums im Rahmen des Programms Bayern Fit for Partnership (BFP) zu Gast. Durch die aktuelle Diskussion um die Sicherheit von Wärmedämmungen von Gebäuden stand außerdem der Brandschutz von Mauerziegeln im Fokus. Auch bei diesem Thema sind die niederbayerischen Ziegel internationales Vorbild.

 
„Alle mit mineralischem Dämmstoff gefüllten Mauerziegel aus unserer Produktion sind als nicht brennbar klassifiziert“, sagte LB-Marketingleiter Michael Mayr. Sie erfüllen die Kriterien der Baustoffklasse A1. Das heißt, dass sie einem Feuer bis zu 90 Minuten standhalten. Außerdem tragen sie bei einem Brand nicht zur Rauchgasentwicklung bei. „Unsere Ziegel machen eine zusätzliche Dämmung unnötig. Sie vereinen Isolierung und Brandschutz.“

 
Mayr zeigte auf, wie Leipfinger-Bader im doppelten Sinn ökologisch produziert: Erstens spart das Unternehmen durch den Neubau des Tunnelofens im vergangenen Jahr für rund fünf Millionen Euro rund 30 Prozent Energie ein – und nutzt die Abwärme des Brennofens für die Ziegeltrocknung. Zweitens stellt der Betrieb hochwärmedämmende Mauerziegel her, die Gebäude bis auf den Passivhausstandard bringen können. „Außerdem werden wir das Ziegelrecycling für einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf einführen. Auch damit sind wir Vorreiter in der Bauwirtschaft.“

 
Mit dem Mörtelpad stellten Dipl.-Ing. (FH) Architekt Oliver Hartel und LB-Maurermeister Werner Paul eine Innovation für schnelles und einfaches Bauen vor. Diese Trockenmörtelplatte kann zugeschnitten werden und muss für die Verarbeitung nur noch leicht bewässert werden. So spart man auf der Baustelle Kraft, Schmutz, Zeit und Personalkosten. Damit ist LB sehr erfolgreich auf dem Markt. Hartl: „Seit der Einführung vor drei Jahren haben wir rund eine Million Stück verkauft.“

 

 

 

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke

 
Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut und eines der führenden Unternehmen der deutschen Baustoffindustrie. 160 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 6000 Wohneinheiten her. Neben dem Stammwerk in Vatersdorf gibt es weitere LB-Werke in Puttenhausen bei Mainburg und Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland. Das Unternehmen bildet eigene Nachwuchskräfte in den Berufen Industriemechaniker, Industrieelektriker und Industriekaufmann/-frau aus.

 

 

 

 

 

 

Bildtext: LB-Marketingleiter Michael Mayr (links) informierte die Besucher über energiesparendes, umweltfreundliches und sicheres Bauen. Nach der Brandkatastrophe von London stand auch der Feuerschutz von gedämmten Mauerziegeln im Fokus.

 

 

 

 

 

Bildtext: Mit dem Mörtelpad stellten Dipl.-Ing. (FH) Architekt Oliver Hartel (links) und LB-Maurermeister Werner Paul (rechts) eine Innovation für schnelles und einfaches Bauen vor.

 

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