Unipor verzeichnet Aufwärtstrend

Positive Geschäftsentwicklung bei Unipor-Werken.

München – Vom allgemeinen Aufwärtstrend in der deutschen Baustoffindustrie profitiert jetzt auch die Unipor-Ziegel-Gruppe (München): So verzeichnet der bundesweit größte Verbund mittelständischer Ziegel­hersteller für 2010 ein leichtes Absatz- und Umsatzplus. Das gab Unipor-Vorstandsvorsitzender Kastulus Bader jetzt auf der Fachmesse „BAU“ in München bekannt. Demnach erhöhte sich der Absatz an Mauerziegeln gegenüber 2009 um 2,4 Prozent auf 684 Millionen Normalformat-Einheit. Im gleichen Zeitraum stieg der Gesamtumsatz auf 88,9 Millionen Euro (+ 1,3 Prozent). „Wir konnten im letzten Jahr insbesondere unsere hochwärmedämmenden Mauerziegel gut verkaufen. Damit stehen wir besser da als so mancher Wettbewerber“, erklärt Kastulus Bader.

 

Steigende Baugenehmigungszahlen, insbesondere im Neubau – von diesem Effekt profitierte die gesamte Bauindustrie im vergangenen Jahr. Nach der negativen Entwicklung in den Vorjahren bieten aktuelle Prognosen wieder Grund zu verhaltenem Optimismus. So wurde in den ersten neun Monaten des letzten Jahres der Bau von 137.900 Wohnungen genehmigt. Das ist ein Plus von 7,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allerdings waren in den Jahren 2007 (- 26,2 Prozent) und 2008 (- 4,4 Prozent) auch deutliche Rückgänge verzeichnet worden. Die Unipor-Gruppe hatte dies damals mit Absatzeinbußen zu spüren bekommen.

 

Gestiegene Nachfrage an Unipor-Ziegeln

Der derzeitige Positivtrend wirkt sich auch auf die Umsatz-Entwicklung der Unipor-Ziegel-Gruppe aus. So stieg der Gesamtumsatz der 16 selbst­ständigen Unipor-Mitgliedswerke im vergangenen Jahr von 87,8 Millionen auf 88,9 Millionen Euro (+ 1,3 Prozent). Im Kernbereich Mauerziegel wuchs der Umsatz dabei auf 69,8 Millionen Euro – ein Plus von 0,9 Prozent gegenüber 2009. Im gleichen Zeitraum wurden insgesamt 684 Millionen Ziegel-Normalformate verkauft, was einer Steigerung von 2,4 Prozent entspricht. Das Wachstum fällt regional jedoch sehr unterschiedlich aus. „Die Nachfrage nach hochwertigen Mauerziegel-Produkten nimmt – nicht zuletzt aufgrund steigen­der energetischer Anforderungen – weiter zu. Insbeson­dere hier konnten wir dazugewinnen. Das bestätigt uns in unserer Produktpolitik“, erklärt Kastulus Bader, Vorstands­vorsitzender der Unipor-Ziegel-Gruppe.

 

Erfolgreich durch stetige Produktentwicklungen

Ihr Produktprogramm hat die Unipor-Gruppe in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und auf die verschärften energetischen und schallschutztechnischen Anforderungen abgestimmt. Einen „Quantensprung“ hinsichtlich Technik und Wirtschaftlichkeit sieht Unipor-Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber in der „Coriso-Technologie“. Der Name steht dabei für die natürliche, mineralische Füllung der CORISO-Ziegel, die seit 2007 in die hochwärmedämmenden Mauerziegel von Unipor eingefügt wird. Seitdem steigt der Absatz der gefüllten Ziegel stetig an: Dieser lag im vergangenen Jahr bereits bei 50 Millionen Ziegel-Normalformaten. Bezogen auf den gesamten Absatz entspricht das einem Anteil von rund 7 Prozent. Das Besondere an dem gefüllten Wandbaustoff: Außenwände aus diesen Ziegeln erfüllen selbst höchste Energiespar-Standards, ohne dass eine aufwendige Zusatzdämmung benötigt wird. Das spart in der Baupraxis viel Material und Arbeitszeit.

Zu den neuen Produkten mit Coriso-Technologie zählt unter anderem der „Unipor W07 Coriso“ – ein gefüllter Mauerziegel für den Bau von Einfamilienhäusern und Mehrgeschossbauten nach Passivhaus-Standard. Hinzu kommt der „Unipor WS10 Coriso“, der speziell für mehrgeschossige Bauten entwickelt wurde und dort außergewöhnlich hohe Schallschutzwerte bietet. „Wir sind derzeit mit unseren Produkten gut gerüstet und können den verschärften Anforderungen gerecht werden. Auch technisch wären weitere Verbesserungen möglich. Dabei stellt sich jedoch immer die Frage der Wirtschaftlichkeit“, erklärt Thomas Fehlhaber. Er kritisiert in diesem Kontext den übertriebenen Ehrgeiz des Gesetzgebers bei der Energieeffizienz sowie fehlende wirkungsvolle Förderung im Mietwohnungsbau. Dies führe oft dazu, dass Investitionen einfach nicht mehr wirtschaftlich seien. So rechne sich beispielsweise der Neubau von vermieteten Mehrgeschosswohnungen meist nur noch in Städten mit extrem hohem Mietniveau.

 

Wohnungsbau-Krise: Tiefpunkt überwunden

Mit ihren Produkt-Entwicklungen und dem moderaten Umsatzplus konnte die Unipor-Ziegel-Gruppe ihre Marktposition weiter festigen. „Wir blicken optimistisch in die Zukunft und wollen auch 2011 den positiven Trend des vergangenen Jahres fortsetzen“, so Fehlhaber. Aktuelle Prognosen für 2011 geben ihm Recht: Mehrere Institute melden, dass in 2011 die Zahl der fertiggestellten Wohnungsneubauten weiter steigen werde – und im Jahr 2012 sogar die psychologisch wichtige Marke von 200.000 Fertigstellungen geknackt werden kann.

 

Über die Unipor-Ziegel-Gruppe

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 16 mittel­ständischen Unternehmen, die an insgesamt 20 Standorten in Deutschland Mauerziegel anbieten – mit einem Marktanteil von rund 25 Prozent. Unipor-Mauerziegel sind inzwischen in rund der Hälfte aller europäischen Länder erhältlich. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im Geschoss-Wohnungsbau eingesetzt. Mit ihren zahlreichen bauaufsichtlichen Zulassungen bezeichnet sich Unipor als „Forschungs-Spitzenreiter der Branche“. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegel System“ angeboten.

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