Zeppelin-Geschäftsführung zu Gast bei Leipfinger Bader

VATERSDORF.  Das englische Pad steht für Kissen, Polster, Unterlage. Um eine solche handelt es sich quasi auch im Fall des Mörtelpads – eine neue Kreation aus dem Hause Franken Maxit, die in Kombination mit Planziegeln von LEIPFINGER BADER entwickelt wurde. Die Platten aus trockenem Dünnbettmörtel erleichtern den Prozess des Aufmauerns erheblich: Nicht nur schneller, sondern auch sauber und zielsicher soll sich mit den Mörtelpads Mauer für Mauer setzen lassen. Davon überzeugte sich bei einer Betriebsbesichtigung der Chef der Zeppelin Baumaschinen GmbH, Michael Heidemann, als er sich zusammen mit dem Straubinger Niederlassungsleiter Franz Bösl sowie Zeppelin-Rentner und ehemaligen Leiter für Großgeräte Wolfgang Mocikat von Firmen-Inhaber Thomas Bader die neue Methode vorstellen ließ. „Sie ermöglicht mehr Leistung bei gleicher Zeit- und Personalplanung. Zugleich birgt sie enorme logistische Vorteile“, erklärte der Geschäftsführer von LEIPFINGER BADER.

 

Für das Verarbeiten von Planziegeln kam bislang stets das Verfahren mit deckelndem Dünnbettmörtel zur Anwendung. Mörtel- und Putzehersteller Franken Maxit tüftelte gemeinsam mit dem Forschungslabor „rent a scientist“ an noch effizienteren Verarbeitungsmethoden. Wie viel Entwicklungsarbeit darin steckte, bis das Mörtelpad marktreif war, machte Thomas Bader, der den Entwicklungsprozess als Berater begleitete, bei der Betriebsbesichtigung deutlich: „Mit dem Mörtelpad macht die deutsche Wandbaustoff-Industrie einen Quantensprung bei der Verarbeitung von Planziegeln. In kürzester Zeit entsteht so Qualitätsmauerwerk, das die bauphysikalischen Ansprüche sogar noch übertrifft“. Unabhängige Untersuchungen des Instituts für Bauforschung der RWTH Aachen konnten nachweisen, dass Mörtelpads die Tragfähigkeit der Gebäudehülle positiv beeinflusst.

 

Dank ihrer leichten Verarbeitung gewährleisten Mörtelpads ein sicheres Arbeitsergebnis. Gebrauchsfertig auf die Baustelle angeliefert, nimmt der Maurer Mörtelspads aus der Verpackung und legt sie auf die etwas vorgefeuchteten Mauerziegel. Dabei sind die Pads schon an die Standardgrößen der Planziegel angepasst, sodass kein Zuschnitt mehr erforderlich ist. Überstehendes Material an den Eckkanten wird einfach mit einem herkömmlichen Cuttermesser entfernt. Liegen die Mörtelplatten auf, werden sie mit einem speziellen Bewässerungskit befeuchtet bis die Vertiefungen auf ihrer Oberfläche mit Wasser gefüllt sind. Das Wasser löst den integrierten Schmelzkleber. So nimmt der Mörtel schnell die gleiche Beschaffenheit wie feuchter Dünnbettmörtel an. Nach kurzer Einwirkungszeit können die nächsten Mauerziegel aufgesetzt und wie gewohnt festgeklopft werden. Dabei ergeben sich auch logistische Vorteile: Übrig gebliebene Mörtelpads werden eingelagert und andernorts wieder verwendet, sodass auf der Baustelle deutlich weniger Ausschuss entsteht und Material eingespart wird.

 

Bei dem Geschäftstermin tauschte sich das Management von Zeppelin auch über den Einsatz der Cat Baumaschinen an den drei Produktionsstandorten – dem Stammwerk Erlbach/Vatersdorf, Mainburg und Vilseck/Schönlind – aus, mit denen der Rohstoff Lehm für die Ziegelproduktion gewonnen wird. Die eingesetzten Maschinen reichen von Radladern, über Kettenbaggern, Raupen bis hin zu einem Scraper – ein inzwischen in Deutschland selten gewordenes Exemplar. Im Fall der Ziegelproduktion hat es jedoch seine Daseinsberechtigung – die Baumaschinengattung ist bereits seit drei Jahrzehnten eine Hilfe beim Rohstoffabbau, denn dort wird der Vorteil des Schürfens genutzt.

 

 

Bader_Heidemann_Mocikat_Bösl_Besuch 26.04.16 in Vatersdorf

 

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