Ziegelei Puttenhausen soll als Innovationszentrum ausgebaut werden

Bürgermeister Reiser tauscht sich mit Leipfinger-Bader über die Standortentwicklung aus

 

 

Puttenhausen. Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser hat am Mittwoch die Ziegelei Leipfinger-Bader (LB) in Puttenhausen besucht. Im Gespräch mit LB-Geschäftsführer Thomas Bader informierte er sich über die aktuellen Themen und die Entwicklung am Standort. Fazit: Der Standort Puttenhausen des mittelständischen Familienunternehmens soll zum Innovationszentrum der Firma werden.

 

Die Stadt Mainburg und Leipfinger-Bader verbindet eine lange und erfolgreiche Geschichte. Der 1863 von Anton Ott gegründete Standort wurde 1983 von Leipfinger-Bader übernommen und fortgeführt. Seitdem hat LB in dem Werk stetig in die Entstehung von wohnortnahen Arbeitsplätzen für die Bevölkerung und Millionenbeträge zur Modernisierung der Anlagen investiert.

 

Das Unternehmen übernahm dabei besondere Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft, geht dabei seit jeher als Vorreiter in der Branche voran, weil es immer wieder mehr Maßnahmen umsetzt als gesetzlich gefordert sind. Auch in den vergangenen Jahren hat Leipfinger-Bader viele Projekte zur Weiterentwicklung des Standorts vorangetrieben und damit seine Vorreiterrolle untermauert. „Wir haben zuletzt rund zwei Millionen Euro allein in Maßnahmen rund um das Thema Emissions- und Umweltschutz investiert“, sagte Bader.
In Sachen Brandschutz hat die Firma laut Bader die komplette Fassade ertüchtigt und freiwillig eine Rohrbrandlöschanlage im Werk installiert, ohne dass es dafür verpflichtende Auflagen gibt. „Und unsere Brandmeldeanlage wurde vom TÜV Süd abgenommen“, so Bader. Im Zuge einer Trocknererweiterung ist geplant, das Dach mit Rauchabzugsöffnungen zu versehen.

 

Für das jahrelange Engagement im Umweltschutz ist Leipfinger-Bader in diesem Jahr vom bayerischen Umweltministerium für ökologisches Wirtschaften ausgezeichnet worden. Das Unternehmen, das bereits seit knapp 30 Jahren dem Umweltpakt Bayern angehört, deckt zum Beispiel rund 80 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen.

 

Puttenhausen spielt laut Bader auch für die Zukunft des Unternehmens eine Schlüsselrolle: „Wir haben hier eine Recyclinganlage entwickelt, mit der wir als weltweit erste Firma einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf für das Naturprodukt Ziegel möglich machen.“ Damit sei ein umwelttechnischer Durchbruch in der Baustoffbranche gelungen, erklärte Bader. „Von Puttenhausen aus wollen wir diese ökologische Technologie auf dem Markt und in der Gesellschaft etablieren.“

 

 

Daneben plant LB in der Hallertau zahlreiche weitere Investitionen zur Weiterentwicklung des Standorts, beispielsweise für die Produktion kompletter Wandelemente aus Mauerziegeln. „Wir würden die Modernisierung gerne langfristig vorantreiben, weitere Arbeitsplätze schaffen und das Werk zu einem noch stärkeren Innovationszentrum machen“, sagte Bader. Aber die bürokratischen Anforderungen machten es nicht immer leicht. „Wir fühlen uns in der Stadt Mainburg sehr gut aufgehoben und sind dankbar für die gelebte Wirtschaftsförderung und Unterstützung vor Ort. Auf diese Innovationsfreundlichkeit bauen wir auch auf den anderen Verwaltungsebenen. Denn davon profitieren schließlich alle Gesellschaftsbereiche.“

 

Bürgermeister Reiser sprach dem Betrieb seine Anerkennung aus: „Die Stadt Mainburg ist stolz auf Leipfinger-Bader. Nicht nur als bedeutende Stütze der lokalen Wirtschaft und wichtiger Arbeitgeber, sondern gerade auch als Vorbild im Umweltschutz. Die Firma zeigt, dass sich wirtschaftliche Interessen und Umweltbewusstsein erfolgreich miteinander vereinbaren lassen.“

 

Freuen sich auf die Zukunftsprojekte in der Ziegelei Puttenhausen (von links): LB-Prokurist Paul Simmerbauer, Mainburgs Bürgermeister Josef Reiser, LB-Geschäftsführer Thomas Bader und Werkleiter Georg Bauer.

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