„Zwischen echter und falscher Nachhaltigkeit unterscheiden“

Vorsitzender des Bauausschusses im Landtag besucht das Leipfinger-Bader Ziegelwerk

 

 

Vatersdorf. Bei einem baupolitischen Gespräch am Hauptsitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke in Vatersdorf haben sich am Dienstag der Vorsitzende des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr im Bayerischen Landtag, Sebastian Körber (FDP), und Norbert Hoffmann, Generalsekretär der Liberalen in Bayern, mit LB-Geschäftsführer Thomas Batz und Marketingleiter Michael Mayr über die Lage in der Bauwirtschaft und auf dem Wohnungsmarkt ausgetauscht. Zentrale Themen waren die Senkung der Baukosten, Innovation in der Baubranche sowie ökologisch nachhaltiges Bauen.

 

„In Deutschland soll mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, aber gleichzeitig werden die Baukosten immer weiter in die Höhe getrieben“, sagte Mayr. Um gegenzusteuern müssten die Bürokratie reduziert, die Bauleitplanung vereinfacht und die Energieeinsparvorgaben nicht noch weiter verschärft werden. „Strengere energetische Regelungen verbessern die Ökobilanz kaum, machen die Immobilien aber für weite Teile der Bevölkerung unerschwinglich.“ Außerdem solle es steuerliche Anreize für Landwirte geben, um Flächen für den Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen.

 

„Eine echte Entlastung für private Bauherren oder Käufer wäre die Abschaffung der Grunderwerbssteuer für die erste selbstgenutzte Immobilie“, sagte Körber, der neben seiner politischen Tätigkeit als Architekt aktiv ist. „Das würde mehr bringen als das Baukindergeld.“ Was die Bauvorschriften angehe, müsse die Politik den Mut haben, Standards in Frage zu stellen und auf ein sinnvolles Maß zurückzufahren. „Möglichkeiten hätten wir bei aufgeblähten Regelungen zur Statik, zum Brandschutz und zur Energieeinsparung genug.“

 

Körber und Hoffmann gingen auf die Nachhaltigkeit des Massivbaus ein. „Beim Thema Ökologie müssen auch immer die Lebensdauer, Produktion und Entsorgung des Baustoffs miteinbezogen werden“, sagte Hoffmann. Laut Mayr punktet der Ziegel gerade bei diesen Aspekten. „Der Ziegel ist ein ökologischer Baustoff, der aus natürlichen Rohstoffen aus der Region hergestellt wird. Unsere Werke sind die effizientesten und umweltfreundlichsten Produktionsanlagen in der Branche.“ LB-Mauerziegel erfüllten schon seit Jahren Passivhausstandard und erreichten beste Werte beim Schall- und Brandschutz. Zudem würden die Produkte stetig weiterentwickelt. Ziegel mit Holzwollefüllung zum Beispiel vereinten mit einem Holzanteil von 60 Prozent die Themen Umweltschutz, Wohngesundheit und Wertbeständigkeit. „In unserer weltweit einmaligen Recyclinganlage am Standort Puttenhausen bei Mainburg sind die Ziegel zudem komplett wiederverwertbar.“
„In der Bauwirtschaft muss man zwischen echter und falscher Nachhaltigkeit unterscheiden“, sagte Körber. Dazu plane er eine Anhörung im Bayerischen Landtag, bei der Experten aus der Praxis zu Wort kommen sollen. „Dazu kann das Unternehmen Leipfinger-Bader mit seinen Entwicklungen und innovativen Ansätzen sicher einen wertvollen Beitrag leisten.“

 

Auch in Sachen Digitalisierung geht das Unternehmen voran, wie Mayr erklärte: „Anfang des Jahres haben wir den bundesweit ersten Onlineshop für Mauerziegel eröffnet. So können die Bauunternehmen direkt von der Baustelle die nächste Lieferung planen und bestellen. Das Angebot ist ein weiterer Baustein, um das Bauen insgesamt einfacher und schneller zu machen. Es kommt bei den Firmen sehr gut an und hilft beim Kampf gegen die Wohnungsnot.“

 

 

LB-Marketingleiter Michael Mayr (rechts) gab Sebastian Körber (Mitte), Vorsitzender des Bauausschusses im Landtag, und Norbert Hoffmann, Generalsekretär der Bayern-FDP, einen Einblick in die moderne Ziegelproduktion.

 

 

 

 

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